Kandidaten zum Kreisjugendparlament im Interview mit FRI News
von Alexa Schweer
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Wahl zum Kreisjugendparlament

Im Gespräch mit den JuPas aus dem Süden

21 Kandidaten bewerben sich um einen Sitz im Kreisjugendparlament. Vom 7. bis 28. August können Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren im Landkreis Friesland wählen. Die FRI News-Redaktion stellt heute die Kandidaten aus dem Südkreis vor.

Was bist Du für ein Typ?
Abgesehen von den Strebersachen wie Chemie und Geschichte bin ich seit sieben Jahren leidenschaftlicher Pfadfinder und habe auch eine Zeitlang bei Radio Knackfrosch moderiert. Außerdem betreibe ich Kampfsport und hocke vor der Spielkonsole. Ich bin also ein ganz normaler Typ.


Was würdest Du gern verändern?
Obenstrohe ist sehr ländlich gelegen. Dort kommt nur alle Stunde mal ein Bus vorbei. Wenn das Fahrrad mal wieder platt ist und die Eltern keine Zeit haben einen zu fahren, ist das semioptimal. Der öffentliche Nahverkehr muss besser werden.
In meiner Schule fehlt seit ich in die 6. Klasse gehe das Dach vom Fahrradständer. Das muss sich ändern. Außerdem hätte ich gerne mehr als nur Gras und Sand auf dem Schulhof.


Welche Chance bietet Dir das Kreisjugendparlament?
Wenn alle zusammenarbeiten, können wir auf Kreisebene Hand in Hand mehr bewirken als allein.

Was bist Du für ein Typ?
Ich bin Rettungsschwimmer bei der DLRG, schreibe gern Geschichten und spiele Playstation.


Was würdest Du gern verändern?
Ich habe meine Mitschüler gefagt. Dabei ist herausgekommen, dass wir mehr Freizeit- und Kulturaktivitäten brauchen. Außerdem möchte ich das Umweltbewusstsein unter den Jugendlichen stärken.


Welche Chance bietet Dir das Kreisjugendparlament?
Ich kann dort wirklich etwas bewirken. Als Delegierter will ich mich für die Interessen der Jugend einsetzen. Ich bin jederzeit ansprechbar. In der Schule haben wir darüber gesprochen. Als ich dann den Vortrag zum Kreisjugendparlament gehört habe, war mir klar, da möchte ich mitmachen.

Was bist Du für ein Typ?
Ich spiele seit fünf Jahren am Niederdeutschen Theater in Neuenburg, engagiere mich gerne, unter anderem auch im Jugendparlament Zetel., außerdem lese ich gerne, schwimme, fahre Fahrrad und Inliner.


Was würdest Du gern verändern?
Ich finde es wichtig, dass man sich in der Gruppe zusammensetzt, um etwas zu bewirken, um ein Vorbild zu sein für die Jugend, aber auch um den Erwachsenen zu zeigen, dass eine Gruppe von Jugendlichen auch viel bewirken kann.


Welche Chance bietet Dir das Kreisjugendparlament?
Ich bin seit der Konzeptionsphase dabei, habe aber erst langsam realisiert, um was für ein Riesenprojekt es sich da handelt. Das fand ich dann so cool und spannend, dass ich dabeibleiben möchte. Von den Politikern erwarte ich, dass sie uns zuhören und dabei unterstützen, gemeinsam Wege zu finden, dass wir zusammenarbeiten mit Institutionen und nicht nur auf uns allein gestellt sind.

Was für ein Typ bist Du?
In der evangelischen Jugend Oldenburg engagiere ich mich bei Aktionen mit Kindern, Jugendlichen und Teamern. In der Kirchenarbeit bringe ich mich auch auf Kreisebene ein. Ich spiele bei der Niederdeutschen Bühne Theater, singe im Schulchor, lese und male.


Was würdest Du gern verändern?
Ich will eine Schnittstelle zwischen Jugendlichen und Erwachsenen sein. Zum Beispiel mag es aus ökonomischer Sicht für die Erwachsenen sinnvoll sein, dass Oberstufenschüler ihre Busfahrkarte selbst bezahlen müssen, aus Jugendsicht ist das aber einfach Scheiße. Außerdem ist mir Inklusion eine Herzensangelegenheit, schon weil ich selbst ein Handicap habe. Ich wünsche mir mehr Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Handicap ebenso wie mit und ohne Migrationshintergrund.


Welche Chance bietet Dir das Kreisjugendparlament?
Ich habe die Hoffnung, dass wir respektiert werden und somit zielführend arbeiten können.

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