von Martin Hannes Netzelmann, Rasmuss Otte-Schacht, Tom Wagenknecht, Timo Einsle, Lasse Wolske
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Videospiele als Teamsport werden in Deutschland immer popolärer

E-Sports

Preisgeld in Höhe von mehreren Millionen Euro für den Sieger eines virtuellen Wettkampfes

10. Juli 2016. 14.000 Leute strömen in die Lanxess Arena in Köln, um sich die ESL One Cologne finals anzuschauen. Zwei Fünferteams treffen im Kampf um 1.000.000 Euro Preisgeld aufeinander. Das Spiel, in welchem der Wettkampf stattfindet, trägt den Namen: Counter Strike : Global Offensive.

Was genau sind E-Sports?

Als E-Sport wird der Wettkampf zwischen verschiedenen Teams unter Zuhilfenahme von Videospielen bezeichnet. Dazu wird normalerweise der Mehrspielermodus des jeweiligen Spiels verwendet. Die Regeln bestehen aus einer Kombination der Regeln des Spiels und der Regeln, welche vom Veranstalter festgelegt werden. Inzwischen werben sogar traditionelle Sportvereine wie der Fc Schalke 04, der VFL Wolfsburg oder Manchester City eigene E-Sport Teams an.

E-Sports werden immer populärer. Es existieren verschiedene Ligen in verschiedenen Spielen und Disziplinen. Beispiele für Videospiele wären in etwa Dota 2, League of Legends oder Counter Strike : Global Offensive. In den Spielen treten jeweils zwei Teams gegeneinander an. Die Höhe des Preisgeldes  hängt vom gespielten Spiel ab. So wird zum Beispiel in Couner Strike um eine Million Euro Preisgeld gespielt, bei Dota 2 ist dieser Betrag zwanzig mal so hoch.

Deutsche Vereinsstrukturen

 In Deutschland gibt es 30 Millionen Menschen, die mehr oder weniger regelmäßig Videospiele spielen. Entsprechend ist das auch die potenzielle Menge an Zuschauern, die E-sports haben könnte.

Jedoch kennen nur ca. 50 Prozent der Jugendlichen den Begriff E-sport. Und das obwohl die meisten mit dem Medium Videospiel schon aufgewachsen sind.

Derzeit gibt es in Deutschland ungefähr zehn Profiteams, welche strukturiert sind, aber nur sehr wenige kleine fußballähnliche Vereine. Einer dieser Gründe ist unter anderem, dass kleine Vereine nicht die Reichweite für einen internationalen Sponsor haben. Außerdem können Sponsoren ihre Unterstützung nicht, wie beim Fußball, von den Steuern absetzen.

Erste Schritte werden aber schon gemacht. Parteien wie die SPD, FDP und die Grünen erkennen den E-sport in ihren Parteiprogrammen an. Vereine wie Magdeburg E-Sports haben sich bewiesen und besitzen nach kurzer Zeit eine große Reichweite. Martin Müller, der Gründer von Magdeburg E-Sport, hofft, dass sich mehr Vereine flächendeckend in Deutschland bilden, sodass es eine zusätzliche Ebene für die angehenden Profis geben wird. Dadurch können Spieler besser entdeckt und unterstützt werden.

Außerdem ist Martin Müller der festen Überzeugung, dass der E-Sport in Deutschland immer relevanter und letztendlich auch eine Konkurrenz zum Fußball werde. Künftige Fördermittel für den E-Sport sollen aber nicht zulasten anderer Sportarten gehen, so Müller weiter.

Die Meinung der Autoren

Unsere Meinung zum Thema E-Sports ist, dass es eine neue Art von Sport ist, welche viele Leute begeistert. Wir selber schauen uns leidenschaftlich Begegnungen in Spielen, wie Counter Strike: Global Offensive und Rainbow Six Siege an. Das Packende daran ist, dass neue Strategien und Tipps ans Licht kommen, welche man oftmals sofort ausprobieren möchte. Alles in allem finden wir, dass E-Sports die Zukunft im Sport ist. 

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Kommentar von Horst Ditrich |

Ich finde es unerhört das auf einer Seriösen Nachrichten-Website Bild-Inhalte von Gewaltverhärlichenden Viedo-spielen veröffentlicht werden. Was ist nur aus unserer Gesellschaft Geworden Diese Spiele Verderben unsere Jugend!

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