Teilnehmer des Argumentationstraining lernen, wie sie auf rechte und rassistische Aussagen reagieren können.

Widersprechen - aber wie?

Ob im Alltag, im Bus, auf der Arbeit oder auf der Familienfeier. Wir alle kennen Konfrontation mit rechten und rassistischen Aussagen. Wie Betroffene darauf reagieren, zeigte Jan Krieger von der interkulturellen Arbeitsstelle IBIS. 

Unsere Moderatorinnen (von links), Clairia Irankunda und Sham Alsaho haben mit Gemeindesozialarbeiterin Joann Hagen über Vielfalt und Diskriminierung in Zetel gesprochen.

Eine Stimme gegen Diskriminierung

Joann Hagen ist für alle da – ob Flüchtling, Rentner oder Kind. In Zetel arbeitet sie als Gemeindesozialarbeiterin und zweite Vorsitzende des Präventionsrates, außdem im Ehrenamt als Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde. Für die map-the-gap-Tour gegen Diskriminierung haben wir sie vor die Kamera geholt. 

Teilnehmerin Lena fotografiert die Sozialstation Zetel. Später wird sie den POI in die GPS-Tour gegen Diskriminierung einbinden.

Mit Spiel und Spaß gegen Diskriminierung

Am Wochenende, 5. bis zum 7. Oktober, trafen sich Jugendliche aus Friesland im Jugentreff Steps in Zetel, um mit Map-the-Gap ein digitales und interaktives Spiel zu entwickeln. Dabei soll es um die regionale Diskriminierung von Minderheiten gehen. Die ersten Ergebnisse lassen sich sehen.

Aus Scham trauen sich Opfer sexueller Gewalt oft nicht zur Polizei zu gehen. Foto: sokaeiko/pixelio.de

Von „Du bist hübsch“ zu „Schick mir ein Nacktbild“

Vergewaltigung und sexuelle Belästigung sind nicht nur Themen, die weibliche Opfer betreffen. Denn weder Opfer noch Täter können Stereotypen zugeordnet werden. Trotzdem sind gerade junge Mädchen oft leicht zu beeinflussen und durchschauen die Masche der Täter nicht. Kriminalhauptkommissarin der Polizeiinspektion Wilhelmshaven und Friesland, Petra Kiesewetter, möchte deshalb allen Opfern Mut machen, Vorfälle bei der Polizei zu melden und sich nicht dafür zu schämen.