Teilnehmer des Argumentationstraining lernen, wie sie auf rechte und rassistische Aussagen reagieren können.

Widersprechen - aber wie?

Ob im Alltag, im Bus, auf der Arbeit oder auf der Familienfeier. Wir alle kennen Konfrontation mit rechten und rassistischen Aussagen. Wie Betroffene darauf reagieren, zeigte Jan Krieger von der interkulturellen Arbeitsstelle IBIS. 

Zwölf Jugendliche aus Zetel, Bockhorn, Varel und Jever haben in zwei Workshop-Wochenenden mit Vertretern des Landesjugendrings eine GPS-Tour gegen Diskriminierung in Zetel entworfen. Start- und Zielort ist der Jugendtreff Steps.

Es bewegt sich was in Zetel

Jugendliche gestalten eine digitale Schnitzeljagd zum Thema Diskriminierung und Vielfalt. Nach zwei Workshop-Wochenenden steigen sie in die Diskussion mit Politik ein. Die Gemeinde macht konkrete Zugeständnisse.

Unsere Moderatorinnen (von links), Clairia Irankunda und Sham Alsaho haben mit Gemeindesozialarbeiterin Joann Hagen über Vielfalt und Diskriminierung in Zetel gesprochen.

Eine Stimme gegen Diskriminierung

Joann Hagen ist für alle da – ob Flüchtling, Rentner oder Kind. In Zetel arbeitet sie als Gemeindesozialarbeiterin und zweite Vorsitzende des Präventionsrates, außdem im Ehrenamt als Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde. Für die map-the-gap-Tour gegen Diskriminierung haben wir sie vor die Kamera geholt. 

Teilnehmerin Lena fotografiert die Sozialstation Zetel. Später wird sie den POI in die GPS-Tour gegen Diskriminierung einbinden.

Mit Spiel und Spaß gegen Diskriminierung

Am Wochenende, 5. bis zum 7. Oktober, trafen sich Jugendliche aus Friesland im Jugentreff Steps in Zetel, um mit Map-the-Gap ein digitales und interaktives Spiel zu entwickeln. Dabei soll es um die regionale Diskriminierung von Minderheiten gehen. Die ersten Ergebnisse lassen sich sehen.

Ein Schild mit der Aufschrift Fatih Moschee Wilhelmshaven
von Jule Marie Hauken
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Die Fatih Moschee Wilhelmshaven

Nur wenige wissen, dass sich hinter dem unscheinbaren Gebäude in Wilhelmshaven eine Moschee verbirgt. Wir haben mit Yvonne Kurt, einer zum Islam konvertierten Wilhelmshavenerin und Mitglied des islamischen Kulturvereins, und anderen Gemeindemitgliedern gesprochen. Unter anderem berichtet ihr Sohn Ibrahim davon, wie er jetzt im Ramadan seinen Glauben mit der Schule unter einen Hut bekommt.